Evaluation von Nutzen und Sicherheit einer Radium-223 (Alpharadin)-Therapie bei Knochenmetastasen des Mammakarzinoms (Doppelblindstudie)

Studienbezeichnung
Mamma-CA Ra 223 Bayer 17096 Placebo kontrollierte Phase II-Studie zur Evaluation von Radium-223 (Alpharadin) in Kombination mit Exemestan und Everolimus in der Behandlung von Knochenmetastasen des Mammakarzinoms (HER2 negativ, Hormonrezeptor positiv)
Inhalt und Ziel
An der Multicenterstudie können Patientinnen mit HER negativem und Hormonrezeptor positivem Mammakarzinom mit Knochenmetastasen teilnehmen. In der Doppelblindstudie erhält die Hälfte der Patientinnen bis zu 6 Zyklen des Radiopharmakons Radium- 223 (Alpharadin), die andere Hälfte bis zu 6 Zyklen eines Placebos jeweils in Kombination mit Exemestan und Everolimus. Radium-223 (Alpharadin) ist ein intravenös verfügbares und in der Regel sehr gut verträgliches Medikament (Radiopharmakon) zur „inneren Bestrahlung“ von Knochenmetastasen. Es ist bereits regulär für Patienten mit knochenmetastasiertem Prostatakarzinom zugelassen und wird in der Klinik für Nuklearmedizin als Therapie routinemäßig eingesetzt. Primärer Endpunkt der Studie ist das Auftreten symptomatischer Knochenmetastasen.
Beteiligte Kliniken am UKM
  • Klinik für Gynäkologie
  • Klinik für Nuklearmedizin
Finanzierung
Bayer Vital GmbH
Ansprechpartner in der Klinik für Nuklearmedizin
Anne Kanzog (Study Nurse, 0251 – 83 44741)